Gartenmöbel selber machen – Anleitungen & Tipps

Lucas Maur

Gartenmöbel selber machen – Anleitungen & Tipps

In der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je, seinen Garten oder Außenbereich nicht nur als Ort der Entspannung, sondern auch als persönlichen Rückzugsort mit individuellem Charakter zu sehen. Selbstgemachte Gartenmöbel bieten die perfekte Möglichkeit, diesen Raum nach eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen zu gestalten. In diesem umfassenden Ratgeber erfahren Sie alles, was Sie über die Herstellung eigener Gartenmöbel wissen müssen – von der Auswahl der Materialien bis hin zu spezifischen Anleitungen für verschiedene Möbelstücke.

Auswahl der Materialien für Gartenmöbel

Die Wahl des richtigen Materials ist entscheidend für die Langlebigkeit und Ästhetik Ihrer Gartenmöbel. Holz ist aufgrund seiner Natürlichkeit und Wärme eine beliebte Wahl. Hierbei sollten Sie auf wetterresistente Sorten wie Teak, Eiche oder Lärche setzen, die ohne Weiteres den äußeren Witterungsbedingungen standhalten können. Alternativ bieten sich auch recycelte Materialien wie Paletten an, die nicht nur kostengünstig, sondern auch umweltfreundlich sind. Für diejenigen, die nach einer moderneren Optik suchen, sind Materialien wie Aluminium oder rostfreier Stahl zu empfehlen, da sie sowohl robust als auch pflegeleicht sind.

Die Auswahl der richtigen Materialien ist ein entscheidender Schritt beim Bau von selbstgemachten Gartenmöbeln. Sie bestimmt nicht nur die Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungseinflüssen, sondern auch die Ästhetik und den Pflegeaufwand der Möbel. Hier sind fünf umfassende Tipps zur Materialauswahl für Ihre Gartenmöbelprojekte:

  1. Wetterbeständigkeit priorisieren: Einige Materialien halten den äußeren Bedingungen besser stand als andere. Harthölzer wie Teak, Eukalyptus, Akazie oder Lärche sind aufgrund ihrer natürlichen Öle und Dichte hervorragend für den Außenbereich geeignet. Diese Hölzer widerstehen Feuchtigkeit, Schädlingen und Fäulnis besser als weichere Holzarten. Für eine umweltfreundliche Option können Sie auch nach FSC-zertifiziertem Holz suchen, das nachhaltig gewonnen wurde.
  2. Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit berücksichtigen: Neben Holz gibt es auch recycelbare und umweltfreundliche Materialien wie recyceltes Plastik (oft als Polywood bezeichnet), das die Optik von Holz nachahmt, aber wesentlich pflegeleichter ist. Diese Materialien sind nicht nur robust und wetterfest, sondern tragen auch zum Umweltschutz bei, indem sie den Plastikmüll reduzieren.
  3. Pflegeaufwand und Wartung bedenken: Während einige Materialien wie Aluminium, Edelstahl und bestimmte Kunststoffe kaum Pflege benötigen und gegen Rost und Verfärbungen resistent sind, erfordern andere wie Holz regelmäßige Behandlungen mit Ölen oder Lasuren, um ihre Lebensdauer zu verlängern und das Aussehen zu bewahren. Entscheiden Sie sich für Materialien, die zu Ihrem Zeitbudget und Ihrer Bereitschaft für Instandhaltungsarbeiten passen.
  4. Ästhetik und Stil des Gartens einbeziehen: Die Materialauswahl sollte nicht nur praktische Überlegungen widerspiegeln, sondern auch den Stil und die Atmosphäre Ihres Gartens ergänzen. Natürliche Materialien wie Holz und Stein passen gut zu traditionellen oder rustikalen Gartendesigns, während Metall und moderne Kunststoffe eine zeitgemäßere Optik bieten.
  5. Budget im Auge behalten: Die Kosten für Materialien können stark variieren. Während Harthölzer und hochwertige Metalle eine größere Investition darstellen, sind weichere Hölzer, recycelte Materialien und einige Kunststoffe kostengünstiger. Es ist wichtig, ein Gleichgewicht zwischen Qualität, Langlebigkeit und Ihrem Budget zu finden. Oft lohnt es sich, in hochwertigere Materialien zu investieren, die länger halten und weniger Wartung erfordern.

Indem Sie diese Tipps berücksichtigen, können Sie sicherstellen, dass Ihre selbstgemachten Gartenmöbel nicht nur schön und funktionell, sondern auch nachhaltig und an Ihre persönlichen Bedürfnisse angepasst sind. Die richtige Materialauswahl ist der Grundstein für Gartenmöbel, die Sie und Ihre Lieben viele Jahre lang genießen können.

Grundlegende Werkzeuge und Ausrüstung

Bevor Sie mit der Arbeit beginnen, stellen Sie sicher, dass Sie über das notwendige Werkzeug und die Ausrüstung verfügen. Zu den Grundwerkzeugen gehören:

  • Eine Säge (Hand- oder Stichsäge, je nach Präferenz)
  • Ein Schleifgerät oder Schleifpapier
  • Ein Bohrer mit verschiedenen Aufsätzen
  • Ein Schraubenzieher oder ein Akkuschrauber
  • Ein Maßband und ein Winkel
  • Schutzbrille und Handschuhe

Für die Herstellung von Gartenmöbeln benötigt man nicht nur Kreativität und handwerkliches Geschick, sondern auch die richtigen Werkzeuge und Ausrüstungen. Diese Grundausstattung ermöglicht es, die geplanten Projekte effizient und sicher umzusetzen. Hier sind fünf ausführliche Tipps zur Auswahl und Nutzung der notwendigen Werkzeuge und Ausrüstungen:

  1. Qualität über Quantität: Investieren Sie in hochwertige Werkzeuge, die nicht nur langlebig, sondern auch präzise sind. Eine scharfe, gut gewartete Säge liefert saubere Schnitte, die weniger Nacharbeit erfordern, und ein leistungsstarker Akkuschrauber spart Zeit und Kraft. Es ist besser, einige wenige, aber dafür qualitativ hochwertige Werkzeuge zu besitzen, als eine große Menge minderwertiger Ausrüstung.
  2. Vielseitigkeit ist der Schlüssel: Wählen Sie Werkzeuge, die für verschiedene Aufgaben eingesetzt werden können. Eine Kombination aus einer Stichsäge und einer Kreissäge ermöglicht beispielsweise sowohl gerade als auch kurvenförmige Schnitte. Ein Multifunktionswerkzeug kann schneiden, schleifen und polieren und ist somit für feine Detailarbeiten unerlässlich.
  3. Sicherheit voranstellen: Die persönliche Schutzausrüstung sollte niemals vernachlässigt werden. Sicherheitsbrillen schützen die Augen vor Splittern und Staub, Handschuhe reduzieren das Risiko von Schnittverletzungen und Schürfwunden, und Gehörschutz ist bei der Verwendung lauter Maschinen unverzichtbar. Ebenso wichtig ist ein sauberer und gut organisierter Arbeitsbereich, um Unfälle zu vermeiden.
  4. Messwerkzeuge nicht unterschätzen: Präzise Messungen sind entscheidend für das Gelingen eines Projekts. Ein hochwertiges Maßband, ein Anschlagwinkel und ein Zollstock sind unverzichtbar, um exakte Maße zu nehmen und Winkel korrekt anzutragen. Ein Fehler beim Messen kann nicht nur das Material verschwenden, sondern auch das gesamte Projekt gefährden.
  5. Wartung und Pflege der Werkzeuge: Regelmäßige Wartung verlängert die Lebensdauer Ihrer Werkzeuge und Ausrüstungen. Halten Sie Schneidwerkzeuge scharf, reinigen Sie elektrische Werkzeuge von Staub und Schmutz, und bewahren Sie alle Werkzeuge trocken und ordentlich auf. Ein gut gepflegtes Werkzeug ist sicherer zu benutzen und funktioniert effektiver.
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Mit diesen Tipps und einer sorgfältigen Auswahl an Werkzeugen und Ausrüstungen sind Sie gut vorbereitet, um Ihre eigenen Gartenmöbel herzustellen. Egal, ob Sie ein einfaches Projekt wie einen Gartenstuhl oder ein anspruchsvolleres wie eine Lounge-Ecke planen, die richtigen Werkzeuge machen den Unterschied zwischen Frustration und Erfolg.

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Schritt-für-Schritt-Anleitung für einen Gartenstuhl

  1. Planung und Design: Skizzieren Sie zunächst Ihr Design auf Papier, einschließlich aller Maße. Dies dient als Ihre Bauanleitung.
  2. Zuschnitt der Materialien: Schneiden Sie das Holz oder das gewählte Material gemäß Ihrer Skizze zu. Achten Sie darauf, dass alle Teile exakt zugeschnitten sind, um eine stabile Konstruktion zu gewährleisten.
  3. Schleifen der Kanten: Glätten Sie alle Kanten und Oberflächen mit Schleifpapier oder einem Schleifgerät. Dies verhindert Splitter und sorgt für eine angenehme Haptik.
  4. Zusammenbau: Verwenden Sie Schrauben und Leim, um die einzelnen Teile zusammenzufügen. Beginnen Sie mit dem Gestell und fügen Sie dann Sitzfläche und Rückenlehne hinzu.
  5. Endbehandlung: Schützen Sie Ihre Gartenmöbel mit einer geeigneten Lasur, Öl oder Lackierung vor Witterungseinflüssen. Wählen Sie ein Produkt, das für das verwendete Material geeignet ist.

Tipps für die Pflege und Wartung

Um die Lebensdauer Ihrer selbstgemachten Gartenmöbel zu verlängern, ist eine regelmäßige Pflege unerlässlich. Reinigen Sie die Möbel regelmäßig mit milder Seifenlauge und vermeiden Sie stehendes Wasser, besonders bei Holzmöbeln. Überprüfen Sie zudem in regelmäßigen Abständen alle Verbindungen und ziehen Sie Schrauben bei Bedarf nach. Eine jährliche Nachbehandlung mit Lasur oder Öl hilft, das Material zu schützen und das Erscheinungsbild aufzufrischen.

Die Pflege und Wartung selbstgemachter Gartenmöbel ist entscheidend für deren Langlebigkeit und Schönheit. Mit der richtigen Pflege können Ihre Gartenmöbel über Jahre hinweg ein einladender Bestandteil Ihres Außenbereichs bleiben. Hier sind fünf ausführliche Tipps, die Ihnen dabei helfen, Ihre Gartenmöbel in bestem Zustand zu erhalten:

  1. Regelmäßige Reinigung ist unerlässlich: Beginnen Sie mit einer sanften Reinigung, um Staub, Schmutz und andere Ablagerungen zu entfernen. Verwenden Sie eine milde Seifenlösung und eine weiche Bürste oder ein Tuch, um die Oberflächen Ihrer Gartenmöbel vorsichtig zu säubern. Vermeiden Sie den Einsatz von aggressiven Reinigungsmitteln oder Hochdruckreinigern, die das Material beschädigen könnten. Besonders nach der Winterpause ist eine gründliche Reinigung empfehlenswert, um Ihre Möbel auf die neue Saison vorzubereiten.
  2. Schutz vor Witterungseinflüssen: Obwohl viele Materialien für den Außeneinsatz konzipiert sind, verlängert der Schutz vor extremen Wetterbedingungen ihre Lebensdauer erheblich. Verwenden Sie Abdeckungen, um Ihre Möbel vor Regen, Schnee und starker Sonneneinstrahlung zu schützen. Wenn möglich, lagern Sie Ihre Möbel während der Wintermonate an einem trockenen, geschützten Ort. Dies gilt insbesondere für Möbel aus Materialien wie Holz, die empfindlicher auf Feuchtigkeit reagieren.
  3. Regelmäßige Inspektion und Wartung: Überprüfen Sie Ihre Gartenmöbel regelmäßig auf lose Schrauben, Risse oder andere Schäden. Ziehen Sie alle losen Teile fest und reparieren oder ersetzen Sie beschädigte Elemente zeitnah. Dies verhindert nicht nur Unfälle, sondern trägt auch dazu bei, größere Schäden zu vermeiden, die durch Vernachlässigung entstehen können.
  4. Pflegebehandlungen anwenden: Abhängig vom Material Ihrer Gartenmöbel können spezielle Pflegebehandlungen erforderlich sein. Holzmöbel profitieren beispielsweise von regelmäßigen Öl- oder Lasurenanwendungen, die das Material nähren und vor Feuchtigkeit schützen. Metallmöbel können eine Behandlung mit Rostschutzmitteln erfordern, während Kunststoffmöbel von einer gelegentlichen Politur profitieren, um ihre Farbe zu erhalten und vor Verblassen zu schützen.
  5. Umweltfreundliche Pflegepraktiken bevorzugen: Wählen Sie für die Pflege und Wartung Ihrer Gartenmöbel nach Möglichkeit umweltfreundliche Produkte. Natürliche Öle und Wachse sind hervorragend geeignet, um Holzmöbel zu pflegen, während umweltschonende Reinigungsmittel die Umwelt weniger belasten. Dies trägt nicht nur zum Schutz Ihres Gartens bei, sondern fördert auch eine nachhaltige Lebensweise.

Durch die Befolgung dieser Tipps können Sie die Lebensdauer Ihrer selbstgemachten Gartenmöbel erheblich verlängern und sicherstellen, dass sie auch weiterhin eine Bereicherung für Ihren Außenbereich darstellen. Eine regelmäßige Pflege ist der Schlüssel, um Ihre Gartenmöbel Jahr für Jahr in einem optimalen Zustand zu halten.

Fazit

Selbstgemachte Gartenmöbel bieten eine hervorragende Möglichkeit, Ihren Außenbereich individuell und kosteneffizient zu gestalten. Mit der richtigen Planung, den passenden Materialien und Werkzeugen sowie etwas Geduld und Kreativität können Sie Möbelstücke erschaffen, die nicht nur funktional, sondern auch optisch ansprechend sind. Folgen Sie unseren Anleitungen und Tipps, um langlebige und stilvolle Gartenmöbel zu kreieren, die Ihren Garten bereichern und zu einem Ort der Entspannung und des Wohlbefindens machen.

FAQ zum Thema

1. Kann ich als Anfänger selbst Gartenmöbel bauen?

Ja, auch als Anfänger können Sie Gartenmöbel selbst bauen. Beginnen Sie mit einfachen Projekten wie einem Gartenhocker oder einem simplen Tisch. Wichtig ist, dass Sie sich mit den grundlegenden Werkzeugen und Techniken vertraut machen und detaillierte Anleitungen befolgen.

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2. Welches Holz eignet sich am besten für Gartenmöbel?

Für Gartenmöbel eignen sich besonders Harthölzer wie Teak, Eiche, Akazie oder Lärche, da sie wetterbeständig und langlebig sind. Diese Hölzer sind natürlich resistent gegen Fäulnis und Schädlinge, was sie ideal für den Außeneinsatz macht.

3. Muss ich mein Holz für den Außenbereich behandeln?

Ja, Holz für den Außenbereich sollte behandelt werden, um es vor Witterungseinflüssen zu schützen. Verwenden Sie Holzschutzmittel, Öle oder Lasuren, die speziell für den Außenbereich geeignet sind, um die Langlebigkeit Ihrer Möbel zu erhöhen.

4. Wie schütze ich meine Gartenmöbel vor Regen und Sonne?

Verwenden Sie Abdeckhauben, um Ihre Möbel vor Regen und starker Sonneneinstrahlung zu schützen. Bei extremen Wetterbedingungen ist es ratsam, die Möbel unterzustellen oder in einem Schuppen oder einer Garage zu lagern.

5. Wie oft muss ich meine Gartenmöbel warten?

Die Wartungsfrequenz hängt vom Material ab. Holzmöbel sollten mindestens einmal jährlich gereinigt und nachbehandelt werden. Metall- oder Kunststoffmöbel benötigen weniger Pflege, sollten aber regelmäßig auf Schäden überprüft und gereinigt werden.

6. Kann ich Paletten für den Bau von Gartenmöbeln verwenden?

Ja, Paletten sind eine beliebte und kostengünstige Option für den Bau von Gartenmöbeln. Achten Sie darauf, dass die Paletten sauber und frei von Schädlingen sind. Eine Behandlung mit einem geeigneten Holzschutzmittel ist ebenfalls zu empfehlen.

7. Welche Werkzeuge benötige ich für den Bau von Gartenmöbeln?

Für den Bau von Gartenmöbeln benötigen Sie grundlegende Werkzeuge wie eine Säge, einen Bohrer, Schleifpapier oder einen Schleifer, einen Hammer oder Akkuschrauber, sowie Messwerkzeuge wie ein Maßband und einen Winkel.

8. Wie kann ich meine Gartenmöbel individuell gestalten?

Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten umfassen die Auswahl besonderer Farben oder Lasuren, das Einbrennen von Mustern oder Initialen ins Holz oder die Verwendung von ungewöhnlichen Materialkombinationen. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf.

9. Gibt es umweltfreundliche Optionen für Gartenmöbel?

Ja, für umweltfreundliche Gartenmöbel können Sie recycelte Materialien wie Paletten oder recyceltes Plastik verwenden. Achten Sie bei Holz auf FSC-Zertifizierung, die nachhaltige Waldwirtschaft garantiert.

10. Wie vermeide ich, dass meine Gartenmöbel wackeln?

Stellen Sie sicher, dass alle Teile exakt zugeschnitten und fest verschraubt sind. Verwenden Sie bei Bedarf Winkel oder Verstrebungen, um die Stabilität zu erhöhen. Überprüfen Sie regelmäßig alle Verbindungen und ziehen Sie diese bei Bedarf nach.

11. Wie reinige ich meine Gartenmöbel am besten?

Reinigen Sie Ihre Gartenmöbel mit milder Seifenlauge und einer weichen Bürste oder einem Tuch. Vermeiden Sie aggressive Reinigungsmittel und starken Druck, der das Material beschädigen könnte.

12. Was sollte ich tun, wenn meine Gartenmöbel Rost ansetzen?

Bei ersten Anzeichen von Rost sollten Sie die betroffenen Stellen mit Schleifpapier behandeln und anschließend eine rostschützende Farbe oder einen Lack auftragen, um weiteren Rost zu verhindern.

13. Können selbstgemachte Gartenmöbel wiederverwendet oder recycelt werden?

Ja, viele Gartenmöbel können am Ende ihrer Lebensdauer recycelt oder für andere Zwecke wiederverwendet werden, besonders wenn sie aus Holz oder Metall bestehen. Überlegen Sie, wie Sie Materialien im Garten gut recylcen und sinnvoll weiterverwenden können.

14. Wie lagere ich meine Gartenmöbel im Winter?

Reinigen Sie die Möbel gründlich und lagern Sie sie an einem trockenen, geschützten Ort wie einer Garage oder einem Schuppen. Wenn Sie die Möbel im Freien lassen müssen, verwenden Sie robuste Abdeckhauben.

15. Wie wichtig ist die Ergonomie bei selbstgemachten Gartenmöbeln?

Ergonomie ist sehr wichtig, um Komfort und Benutzerfreundlichkeit zu gewährleisten. Achten Sie auf angemessene Sitzhöhen, Rückenlehnenwinkel und ausreichend Beinfreiheit, um eine bequeme Nutzung zu ermöglichen.

16. Kann ich alte Gartenmöbel restaurieren statt neue zu bauen?

Ja, die Restaurierung alter Gartenmöbel ist eine großartige Möglichkeit, Möbeln ein zweites Leben zu geben. Entfernen Sie alte Farben oder Lasuren, schleifen Sie das Material glatt und tragen Sie eine neue Schutzschicht auf.

17. Wie beuge ich Schimmel und Fäulnis bei Holzmöbeln vor?

Verwenden Sie Holzarten, die von Natur aus resistent gegen Feuchtigkeit sind, und behandeln Sie Ihre Möbel regelmäßig mit Holzschutzmitteln. Stellen Sie sicher, dass die Möbel gut belüftet sind und vermeiden Sie stehendes Wasser.

18. Gibt es spezielle Tipps für den Bau von Gartenmöbeln aus Metall?

Beim Bau von Metallmöbeln ist es wichtig, korrosionsbeständige Materialien wie Edelstahl oder Aluminium zu verwenden. Achten Sie auf saubere Schweißnähte und versiegeln Sie die Oberfläche mit einer geeigneten Beschichtung, um Rost zu vermeiden.

19. Wie kann ich meine Gartenmöbel kindersicher machen?

Vermeiden Sie scharfe Kanten und Ecken, indem Sie diese abrunden oder mit Schutzkappen versehen. Stellen Sie sicher, dass die Möbel stabil sind und keine kippenden Teile haben, die eine Gefahr darstellen könnten.

20. Wie kann ich meine selbstgemachten Gartenmöbel vor Diebstahl schützen?

Verwenden Sie bei schweren Möbelstücken Bodenanker oder Ketten, um sie am Boden zu befestigen. Bei leichteren Möbeln können Sie Sicherheitsschlösser oder eine Aufbewahrung in einem abgeschlossenen Bereich in Betracht ziehen, wenn sie nicht in Gebrauch sind.

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Glossar zum Thema – Begriffserklärungen

  • Abrichten: Das Glätten und Ebnen von Holzoberflächen. Bevor du die Platten zusammenschraubst, musst du sie ordentlich abrichten.
  • Beizen: Das Auftragen einer farbigen Lösung, um das Holz zu färben und zu schützen. Ich habe mich entschieden, die Gartenbank zu beizen, um ihr eine dunklere Farbnuance zu verleihen.
  • CNC-Fräsen: Ein computergesteuertes Verfahren zum präzisen Schneiden von Materialien. Für die komplexen Ausschnitte der Tischplatte haben wir CNC-Fräsen verwendet.
  • Dübel: Kleine Holz- oder Metallstifte zur Verbindung zweier Holzteile. Um die Stabilität zu gewährleisten, wurden die Beine mit Dübeln befestigt.
  • Einschlagmuttern: Metallmuttern, die in das Holz eingeschlagen werden, um Gewinde für Schrauben zu bilden. Einschlagmuttern eignen sich hervorragend für wiederholte Montage und Demontage der Möbel.
  • Fase: Eine abgeschrägte Kante, die meist aus ästhetischen Gründen angebracht wird. Wir haben eine Fase an der Tischkante angebracht, um Verletzungen zu vermeiden.
  • Gehrungsschnitt: Ein Winkelschnitt, typischerweise 45 Grad, zum Verbinden zweier Teile. Für den Bilderrahmen des Spiegels benötigen wir einen exakten Gehrungsschnitt.
  • Holzleim: Ein Klebstoff speziell für Holzverbindungen. Für eine dauerhafte Verbindung der Holzteile verwendeten wir hochwertigen Holzleim.
  • Imprägnieren: Das Tränken von Holz mit Schutzmitteln gegen Feuchtigkeit und Schädlinge. Es ist wichtig, das Gartenmöbelholz zu imprägnieren, um es wetterfest zu machen.
  • Japansäge: Eine Säge mit extrem feinen Zähnen für präzise Schnitte. Die Japansäge ist ideal für die feinen Ausschnitte an den Stuhlarmlehnen.
  • Kappsäge: Eine Säge, ideal für schnurgerade Schnitte. Mit der Kappsäge haben wir alle Bretter auf die exakte Länge zugeschnitten.
  • Lackieren: Das Auftragen eines Schutzfilms auf Oberflächen. Nach dem Schleifen haben wir die Oberfläche lackiert, um sie wetterbeständig zu machen.
  • Montagekleber: Ein starker Klebstoff für die Montage ohne Schrauben. Für die Befestigung der Dekorleisten haben wir Montagekleber verwendet.
  • Nut und Feder: Eine Verbindungstechnik, bei der zwei Teile ineinandergreifen. Die Terrassendielen wurden mit Nut und Feder verbunden.
  • Ölen: Das Auftragen von Öl auf Holz, um es zu schützen und zu pflegen. Um die Maserung des Holzes hervorzuheben, haben wir es geölt.
  • Profilholz: Holz mit speziell gefrästen Kanten für dekorative Zwecke. Wir haben Profilholz für die Verkleidung der Gartenhauswand verwendet.
  • Querholzschrauben: Schrauben, die speziell für Verbindungen in Holz konzipiert sind. Querholzschrauben sorgen für eine feste Verbindung zwischen den Balken.
  • Riffelung: Eine Oberflächenstruktur, die Rutschfestigkeit bietet. Die Trittbretter wurden mit einer Riffelung versehen, um die Sicherheit zu erhöhen.
  • Schleifpapier: Papier mit aufgeklebten Schleifkörnern zum Glätten von Oberflächen. Mit feinem Schleifpapier haben wir die Oberfläche für das Lackieren vorbereitet.
  • Teaköl: Ein spezielles Öl zur Pflege und zum Schutz von Teakholzmöbeln. Um die Farbe zu erhalten, trugen wir zweimal jährlich Teaköl auf.
  • Unterkonstruktion: Das tragende Gerüst unterhalb der sichtbaren Oberfläche. Die Unterkonstruktion des Decks muss stabil und wetterfest sein.
  • Versiegelung: Eine Beschichtung zum Schutz vor Feuchtigkeit und Schmutz. Nach dem Streichen haben wir die Oberfläche mit einer Versiegelung geschützt.
  • Winkelbeschlag: Metallwinkel zur Verstärkung von Ecken und Verbindungen. Zur zusätzlichen Stabilisierung der Regale verwendeten wir Winkelbeschläge.
  • Xylol: Ein Lösungsmittel zur Reinigung von Werkzeugen und Verdünnung von Farben. Um die Pinsel zu reinigen, benutzten wir ein wenig Xylol.
  • Zapfenverbindung: Eine traditionelle Verbindungstechnik, bei der ein Zapfen in eine entsprechende Öffnung passt. Für die Verbindung der Rahmenholme setzten wir auf Zapfenverbindungen.
  • Abschleifen: Das Entfernen alter Farbschichten oder Glätten von Holz. Vor dem Neuanstrich mussten wir die alten Möbel gründlich abschleifen.
  • Bohrvorrichtung: Ein Hilfsmittel, um präzise und wiederholbare Bohrungen zu ermöglichen. Mit der Bohrvorrichtung stellten wir sicher, dass alle Löcher exakt ausgerichtet waren.
  • Clipsystem: Ein Montagesystem, das Werkzeuge ohne sichtbare Schrauben ermöglicht. Für die Terrassendielen verwendeten wir ein einfaches Clipsystem.
  • Distanzhalter: Kleine Objekte oder Werkzeuge, die verwendet werden, um einen gleichmäßigen Abstand zwischen Teilen zu gewährleisten. Zwischen den Terrassendielen legten wir Distanzhalter, um den Wasserablauf zu sichern.
  • Einspannen: Das Festhalten eines Werkstücks mit Zwingen oder Schraubstöcken während der Bearbeitung. Um präzise zu arbeiten, haben wir das Werkstück fest eingespannt.
Lucas Maur
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