Optimale Belüftung und Schattierung – Was es beim Wintergarten zu bedenken gilt

Mathias Pfaff

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Optimale Belüftung und Schattierung – Was es beim Wintergarten zu bedenken gilt

Wintergärten bieten ganzjährig die Möglichkeit, ein Stück Natur zu genießen. Allerdings ist es für ein sowohl im Sommer als auch im Winter angenehmes Klima wichtig, den Wintergarten von vornherein sorgfältig zu planen. Sowohl die Belüftung als auch die Abdunklung spielen dabei eine entscheidende Rolle. Ein gut geplanter Wintergarten trägt in besonderem Maße zum Wohnkomfort bei und stellt eine echte Wohlfühloase dar.

Wichtige Aspekte der Belüftung

Ein Wintergarten lässt sich individuell planen. Dabei sollte nicht nur die Optik bedacht, sondern auch an vielfältige Möglichkeiten zur Belüftung gedacht werden. Schiebewände ermöglichen es, den Wintergarten bei entsprechendem Wetter weit zu öffnen. So wird eine nahtlose Verbindung zum Außenbereich geschaffen, was insbesondere in den heißen Sommermonaten für eine perfekte Belüftung sorgt.

Eine weitere Option sind Dachfenster. Da die durch die Sonnenstrahlen aufgewärmte Luft nach oben steigt und durch die Fenster entweichen kann, ist eine gute Luftzirkulation gewährleistet. 

Zur weiteren Unterstützung kann bei Bedarf auch ein automatisches Belüftungssystem installiert werden. Diese Systeme können die Luftzufuhr in Abhängigkeit von der Innentemperatur regulieren und so für ein optimales Raumklima sorgen.

Effektive Lösungen für die Schattierung

Schattierungselemente sind im Sommer unerlässlich, um Überhitzung im Wintergarten zu vermeiden. Eine Option sind Markisen, die außen an der Glasfront angebracht werden und die direkte Sonneneinstrahlung effektiv blockieren können. Innenjalousien bieten eine flexible Alternative, da sie je nach Sonnenstand angepasst werden können.

Rollos mit reflektierenden Beschichtungen stellen ebenfalls eine effiziente Lösung dar. Sie werfen einen Großteil der Sonnenstrahlen zurück und tragen zur Reduktion der Innentemperatur bei. 

Werden die Pflanzen im Wintergarten sinnvoll angeordnet, können auch sie als natürliche Schattenspender dienen. Große, grüne Blätter bieten einen guten Schutz vor der Sonne und verbessern zugleich die Luftqualität. In den schattigeren Bereichen können dann Pflanzen integriert werden, die ohnehin keiner direkten Sonnenausstrahlung ausgesetzt sein sollten

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Die Schattierung erfolgt im besten Fall außen

Um den Wärmeeintrag durch Sonneneinstrahlung zu minimieren, sind Außenschattierungen wie Markisen oder Außenjalousien ideal. Sie blockieren die Sonnenstrahlen, bevor sie die Glasflächen erreichen. 

Diese dringen nämlich als kurzwellige Strahlen durch das Glas, können dann aber als langwelligere Infrarotstrahlen nicht mehr nach außen gelangen. Um einen optimalen Schutz vor zu starkem Aufheizen zu bieten, muss also die Möglichkeit bestehen, vor dem Durchdringen der Scheibe für Schatten zu sorgen.

Automatisierte Systeme können Belüftung und Schattierung steuern

Die richtige Kombination von Belüftungs- und Schattierungstechniken maximiert den Wohnkomfort im Wintergarten. Fenster und Beschattungselemente sollten so bedient werden, dass sie stets optimal an die Wetterbedingungen angepasst sind. Automatisierte Systeme nehmen diese Anpassungen eigenständig vor. So ist stressfrei dafür gesorgt, dass zu jeder Tageszeit die richtigen Einstellungen gegeben sind.

Gut geplante Kaltwintergärten sind energieeffizient

Ein Kaltwintergarten ist keinesfalls wirklich kalt, sondern muss lediglich nicht beheizt werden. Gut geplant bietet ein solcher Wintergarten nicht nur Komfort, sondern ist auch äußerst energieeffizient. Im Sommer wird er durch die Schattierungen nicht zu warm, und im Winter sammelt er effizient die Wärme der Sonnenstrahlen und kann so gegebenenfalls sogar die Heizkosten für das gesamte Haus reduzieren.

Dank einer guten Belüftung sammelt sich kein Kondenswasser, und das Raumklima bleibt angenehm trocken.

Mathias Pfaff
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