Umzug in eine andere Stadt planen

Mathias Pfaff

Umzug in eine andere Stadt planen

Ein Umzug ist generell für viele schon eine Herausforderung – alle Zelte in der Heimat abzubrechen und in eine ganz neue Stadt zu ziehen ist dann nochmal eine ganz andere Nummer. Hier ein paar Tipps, wie du am besten in deiner Planung vorgehst und immer den Überblick behältst:

Den „Papierkram“ erledigen

Bevor die ersten Kisten ein- oder ausgepackt werden, solltest du dich um das Formelle kümmern. Mach dies am besten so gut es geht im Vorhinein, damit im allgemeinen Umzugs-Chaos nachher nichts vergessen wird. Daran solltest du denken:

  • Zum Einwohnermeldeamt gehen
  • Nachsendeauftrag für deine Post erstellen
  • Versicherungen ummelden (z.B. Kfz, Fahrzeugschein etc.)
  • Rundfunkbeitrag
  • Stromanbieter
  • Zeitungen und Abos
  • Eventuell Kindergarten, Schulen, Vereine und Verbände

All das rechtzeitig im Vorhinein erledigt kann den Umzug schon um einiges stressfreier gestalten.

Wichtig: Falls du für deinen Umzug Urlaub beantragen musst, dann gib deinem Arbeitgeber rechtzeitig Bescheid, sobald du ein fixes Umzugsdatum hast.

Eine gute Vorbereitung

Je genauer du dich auf deinen Umzug vorbereitest, desto besser. Hast du alle formalen Sachen erledigt, dann solltest du dich daran machen, eine Art Inventur von deinem Hausstand vorzunehmen. Vor allem in Abstellräumen und im Keller sammeln sich über die Jahre unzählige Gegenstände, von denen man oft gar nicht mehr weiß, dass man sie besitzt.

Stellt sich die Frage – muss das alles mit? Ein Umzug ist eine wunderbare Möglichkeit, dich von Altem zu trennen und Platz zu schaffen. Planst du zum Beispiel ein Leben auf dem Land, dann benötigst du viele Dinge eventuell nicht mehr. Nimm dir deswegen in den Wochen und Monaten vor dem Stichtag Zeit, ausgiebig zu entrümpeln, auszusortieren und zu recyceln. Vielleicht kann einer deiner Nachbarn dein altes Rad gebrauchen? Oder dein Vermieter nimmt dir deinen Geschirrspüler ab?

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Jeder bereits getane Handgriff wird dir den Umzug und das Packen erheblich erleichtern. So bietet es sich an, alle Kisten am Tag vor dem Umzug schon so gut es geht fertig gepackt, beschriftet und in die jeweiligen Räume sortiert zu stellen.

Wichtig: Hier ist es essenziell, genug Zeit vor dem Umzug zu planen, damit Packen nicht plötzlich mit Entrümpeln kollidiert und in den letzten Wochen für Chaos sorgt.

Helfer rechtzeitig beauftragen

Gerade in Großstädten solltest du dich rechtzeitig mit einer Umzugsfirma in Verbindung setzen. Umzugsunternehmen in Köln, München, Frankfurt oder auch Berlin sind oft schon viele Monate im Voraus ausgebucht. Am Umzugstag wird jede Hand gebraucht – frag also deine Freunde und Familie, ob sie dir vielleicht ein wenig unter die Arme greifen können. Egal ob Schleppen, einpacken oder putzen – jede Hilfe ist hier Gold wert!

Informiere auch deine Nachbarn früh genug über den Umzug, damit diese sich darauf einstellen können. Stelle auch sicher, dass genug Parkplätze für deine Helfer und den Transporter zur Verfügung stehen.

Denk dran: Sorge auch dafür, dass die Strecke vom Haus / von der Wohnung bis zum Transporter so frei von Rutsch- und Stolperfallen ist wie möglich. Vor allem bei großen, sperrigen Möbeln könnte dies fatal enden.

Einen „Notfallkoffer“ packen

Wenn dein ganzer Hausstand mit einem Umzugsunternehmen transportiert wird, solltest du einen Koffer packen, den du bei dir behältst. Dort solltest du alles Notwendige einpacken, damit du unabhängig vom Transportunternehmen bist und im Notfall eine Nacht im Hotel verbringen könntest, sollte spontan etwas Unvorhergesehenes passieren.

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Zwischenstopps einlegen

Je nachdem, wie weit der neue Wohnort entfernt ist, kannst du dir überlegen, die Strecke auf mehrere Etappen zu fahren. Oft ist es gar nicht so verkehrt, einen kleinen Urlaub einzulegen, bevor die Arbeit mit Schleppen, Schrauben und Auspacken wieder losgeht – auch wenn es nur ein, zwei Tage sind. Das kann dir dabei helfen, ein wenig abzuschalten und den ersten „Schock“ des Neuanfangs etwas abzufedern.

Außerdem vermeidest du Verkehrschaos, Stoßzeiten und Staus, wenn du die Strecke nicht auf einmal auf dich nimmst. So kommst du entspannt am neuen Wohnort an und kannst dich gestärkt an die Arbeit machen!

Mathias Pfaff
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